News / Events

Jetzt aktuell bei uns…

  • die brandheißen Neuheiten der Radsaison 2026 unserer Topmarken Kona, Rocky Mountain, Sunn u.a…. – E-Bikes/Bikes, Road- u. Gravelbikes, Bike/Races-Bikes u. E-Bikes für Kids u.v.m.
  • Funktionelle u. stylische Bikewear, sowie die neuen Schuh-, Helm- u. Brillenkollektionen von Pearl Izumi, Maloja, Giro, Oakley u.a.
  • Equipment Rund ums Bike – Pumpen, Multi Tools, Mud Guards, Beleuchtung, Rucksäcke, Tachos u.v.m. von Topeak, Sigma, EVOC u.a. 

Highlights Rocky Mountain:

Rocky Mountain Altitude Powerplay -brandneue Fullsuspension E-Bike mit LC2R Federungssystem 160mm / 170mm und exclusives Ride 4 System für Geometrie-Einstellung nach persönlichen Vorlieben, Dyname 4.0 Motor mit 108Nm Drehmoment und 720Wh Akkukapazität.

  • Rocky Mountain Reaper Powerplay – Ein vollwertiges E-Trailbike im Junior-Format. Trail Einsatzgebiet, 130mm Federweg, 26″/24″ Laufradgröße, 40Nm Drehmoment, 300W Maximale Leistungsabgabe u. 240Wh Battery capacity
  • Rocky Mountain Instinct Powerplay SL – Light E-Bike mit neuem DYNAME S4 Light Motor. Mit 75Nm u. 480Wh, setzt es Maßstabe unter den Light E-Bikes. Design u. Innovation Award 2025

Highlights Sunn:

  • Sunn One Factory – das ultimative Fullsuspension E-Bike aus Carbon mit neuem leistungsstarken Bosch Motor und Tuning Parts und vieles mehr…
  • Sunn Charger – Fullsuspension E-Bike-Modelle mit neuem Bosch Performance CX Motor, extrem leistungsstarken Akkus und top Preis/Leistungsverhältnis
  • Sunn Venture Gravelbikes – entdecke die Natur und genieße die Freiheit, alles ist möglich
  • Sunn GP – Profi-Roadbike aus Carbon mit NACA-Profil-Technologie, UCI Zertifiziert, SRAM Force AXS Schaltung, DT Swiss Carbon-Laufräder und mit 5.600,– € ein unglaubliches Preis/Leistungsverhältnis

Highlights Kona:

  • Kona Remote 160 CR – Light E-Bike mit 160mm Federweg und unter 20Kg Gewicht. Bosch SX Motor 60Nm mit 400Wh Powertube Batterie und 250Wh Power More range extender. Shimano 11s eShift und SRAM Maven Disc Brakes.
  • Hei Hei – XC meets Trail Slayer, Fullsuspension-Bike mit 120mm Fox-Fahrwerk, unheimlich vielseitig und verspielt, der Alleskönner für Trail Fun oder Race
  • „Trust the Process“ – verschiebe deine Grenzen u. wachse über dich hinaus. Das neue Process setzt Maßstäbe.
  • Mullet Flip-Chip – Laufradgröße kinderleicht anpassbar auf 27.5″ u. 29″, für mehr Wendigkeit oder Highspeed
  • Integrierte Werkzeug-/Zubehörhalterung an der Unterseite des Oberrohrs
  • Neue Federungskinematik
  • Mehr Platz für Flaschenhalter u. verbesserter Rahmenschutz
  • Kona Ouroboros – Das ultimative Gravelbike aus Carbon mit Fox Frontfederung und Dropperpost, sowie spezieller Gravel-Geometrie, gemacht für die härtesten Abendteuer oder Gravel-Races jetzt auch in Alu für 2.199,– €
  • Kona Libre – Gravelbike was Maßstäbe setzt, leicht und pfeilschnell, kombiniert Performance mit echter Alltagstauglichkeit
  • und vieles mehr…

Chiemgau King in Ruhpolding

Sofie u. Theresia Ketterer, Carsten u. Mirjam Schnürle holen sich die goldene Krone

„Heute ein König“

Eine irre Challenge ist der 168 Kilometer lange „Chiemgau King“ mit 4629 Höhenmetern in Ruhpolding, die es, natürlich mit einem „normalen“ Bike zu bezwingen galt. Dieser Herausforderung stellten sich die Schonacher Carsten und Mirjam Schnürle sowie Sofie und Theresia Ketterer. Mountainbike-Rennfahrer Andi Huber aus Ruhpolding hat den Chiemgau King ins Leben gerufen. Eine fast 170 Kilometer lange Strecke über die höchsten Berge des Voralpenlands durch die wundervolle Landschaft des Chiemgaus. Ob man am Ende eine Finisher Krone in Gold, Silber oder Bronze bekommt, hängt von der benötigten Zeit ab. Ein, zwei oder drei Tage. „Gold, ist das überhaupt zu schaffen?“ – diese Frage stellten wir uns. Den Erstversuch wagten Andi Huber und einige Kader-Biathleten, darunter Andreas Birnbacher, 25-facher Dt. Meister und 6 -facher World-Cup Sieger sowie Simon Schempp, viermal WM-Gold und Olympia-Silber sowie Anton Palzer, Weltmeister im Skibergsteigen, den der „Focus“ „Die größte Lunge der Welt“ nannte, weil er 3 Minuten schneller auf seinen Hausberg rennt, als der Lift für die Strecke braucht. 58 Kg Körpergewicht, 340.000 Höhenmeter pro Saison und ein Ruhepuls von 34 – ein Tier. Diese Top Sportler bezeichneten diese Tour als begleitetes Sterben, was unser Interesse weckte, aber auch Respekt einflößte.168 Km und 4629 Höhenmeter sind mehr, als man bei den großen Bikemarathon Klassikern bewältigen muss. Biker, die sich auskennen mit Wirkung von Höhenmeter und Tempo auf den menschlichen Körper, wissen: Eine derartige Distanz verheißt nichts Gutes. Bei der Anmeldung fixierten ich und meine Frau die funkelnde goldene Krone. Für uns ist es die wahre Chiemgau King Krone gewesen, Belohnung für eine außergewöhnliche Leistung, die man vollbracht hat – und wie es Andi Huber ausdrückte: Schweiß, Zweifel, Laktatschmerz und Versagensangst – als Grundbausteine für jedes Triumphgefühl. Die Zacken der Krone sind dem Höhenprofil nachempfunden. Neun Spitzen stehen für die Berge, darunter Stoißer Alm, Hochfelln, Kampenwand, Jochberg Alm, Winkelmoos Alm und die anderen, alle im Bereich der Steinadler gelegen. „Wir starteten morgens um 3 Uhr. Die erste Zeit waren wir mit Lampen unterwegs. Der erste große Anstieg auf die Stoißer Alm war der erste Vorgeschmack darauf, was der Tag noch bringen sollte.

Sonnenaufgang auf der Stoißer-Alm

Der Sonnenaufgang auf dem Gipfel entschädigte für diese erste Herausforderung. Bei der Ortsdurchfahrt durch Ruhpolding nach rund 60 Kilometern ist uns klargeworden, dass wir eine ganz harte Nuss zu knacken hatten. Wer Gold will, muss sich sputen, da bleibt nicht viel Zeit für die prachtvolle Landschaft. Nach mehreren schon megasteilen Rampen folgte dann gegen Mittag der Anstieg auf die Kampenwand, das ist der Zacken in der Krone, der alle anderen überragt. Die Sonne strahlte unbarmherzig mit aller Kraft in die Felswand.

Theresia u. Sofie auf der Kampenwand

Jetzt wurde es richtig hart. Mit schweren Atemstößen schraubten wir uns nach oben – eine Wahnsinns-Steigung mit bis zu 24 Prozent. Dann folgte der gewaltige Ausblick auf Chiemsee und Kampenwand, deren Felswände wie gigantische Reißzähne in den Himmel stehen. Noch weitere große Berge standen an. Im Hinterkopf lauerte der Satz „Es fühlt sich an wie begleitetes Sterben“.

Carsten kurz vor der Jochberg-Alm

Der nicht enden wollende Anstieg auf die Jochbergalm verlangte uns noch einmal alles ab, doch das Ziel rückte in fast greifbare Nähe.

Sofie am Staubfall

Zum Schluss musste noch die Winkelmoosalm bezwungen werden, bevor es dann über den Staubfall zurück nach Ruhpolding ging. Dieser alte Schmuggler Pfad stellt einen vor fahrtechnisch höchste Herausforderungen und beinhaltet eine Kletterpassage, bei der es am Seil an einer Felswand entlang durch einen Wasserfall geht. Auf der Jochberg Alm sah man allerdings schon das drohende Unwetter nahen. In der Abfahrt durch die Wappachschlucht gaben wir alles, um den letzten Berg noch zu schaffen. Doch dann war es da – der Himmel war pechschwarz und gelb und es stürmte – ein Unwetter von fast biblischem Ausmaß. Wir haben zum ersten Mal auf dem Rad gebetet. Die Touristen flohen vom Berg und brachten sich in Sicherheit und wir mussten nach oben – ein scheiß Gefühl. Dann kam über die Steinplatte auch noch eine zweite Wetterfront in entgegengesetzter Richtung – und dann geschah das Wunder. Diese Front hielt das Unwetter hinter uns in Schach, so dass wir es nach oben schafften. Die Wetterfront verzog sich, doch auf dem weiteren Weg, vorbei am Biathlonzentrum, zeigte sich dann das ganze Ausmaß – umgestürzte Bäume, dicke Hagelkörner und riesige Pfützen. Der geschotterte Radweg durch den Wald war nicht mehr nutzbar. Wir benutzten daher die Straße und fuhren in Zeitfahrmanier Richtung Ruhpolding. Nach 13 Stunden und 10 Minuten Fahrzeit war es geschafft und wir durften zur goldenen Krönung.

Carsten u. Mirjam bei der Krönung

Mirjam war sogar die erste Frau über 50, die das überhaupt je geschafft hat. Was für ein Selbsterfahrungstrip. Theresia und Sofie Ketterer hatten das ganze schon letztes Jahr gemacht und hatten mit dem Wetter auch kein Glück. Sie starteten später und mussten dann noch in der Nacht durch die Berge und das bei Regen, doch die Geschwister bissen sich durch und durften sich dann auch mit Gold krönen.

Sofie u. Theresia bei der Krönung


Das Fernsehen ist bei seinen Recherchen im Schwarzwald auf uns und das Kona Factory Team aufmerksam geworden.

Im Rahmen der Sendung “Expedition in die Heimat“ mit Steffen König wurde nun über die Entstehung unserer Bike Ranch sowie das Kona Team und den E-Bike Hype berichtet. Zu sehen gab es das Ganze am 16. Oktober um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen. Steffen König war bei seiner Tour durch den Schwarzwald auf dem neuen Kona E-MTB Remote 160 unterwegs. Ein E-Bike der Superlative mit dem neuen Shimano Motor mit Sensortechnologie und einer einzigartigen Geometrie für beste Kletterfähigkeit und Wendigkeit. Gibt`s natürlich bei uns. Zu sehen gab es unter anderem ein Interview mit mir und Mirjam.

Steffen König und ich waren auch auf dem Schonacher Trail Ride District unterwegs. Gedreht wurde auch mit dem Kona Team mit 12 Std Weltmeister Markus Ziegler und dem mehrfachen Dt. Meister Uli Brucker sowie ein paar Jungs aus unserem neuen Enduro Team, also viel Spass beim Anschauen.